WordPress CMS in 5 Schritten schnell & einfach installieren

Mit dieser Anleitung kannst du dir mit links in sehr kurzer Zeit eine eigene tolle Homepage aufbauen, egal ob für private Zwecke, Kommerziell oder sonstiges.

„Nutze die Software, mit der über 38% des Internets betrieben werden!“
WordPress – Stand 14.10.2020

Der unglaubliche Vorteil gegenüber den meisten anderen Content-Management-Systemen da draußen ist vermutlich, dass sich hinter WordPress über die Jahre eine unvorstellbar große Community angesammelt hat, die erst die rasante und stetige Weiterentwicklung von WordPress ermöglicht. Darunter fällt nicht nur das WordPress an sich komplett kostenlos ist, sondern auch, dass es wirklich viele Programmierer gibt die ihr Wissen in kostenlose Plugins stecken, wodurch das CMS erneut an Wert, Bedeutung und Vorteile gewinnt! 

Vermutlich sind dir diese Details schon längst bekannt, dann fangen wir nun mit der Anleitung an, aber ich versichere dir: Das geht wirklich richtig schnell und im nächsten Augenblick hast du schon deine eigene Website.

Schritt 1: Alle nötigen Zugänge besorgen

Für die Installation & Einrichtung benötigst du vorher noch einige Dinge, die aber schnell erledigt sind.

  1. Datenbank anlegen
  2. FTP Zugang anlegen

Wenn du diese Dinge hast kannst du mit Schritt 2 fortfahren.

Schritt 2: Das aktuellste WordPress herunterladen

Unter dem folgenden Link kommst du zur Download-Page von WordPress, wo du dir die aktuellste Version über einen Klick auf den Button „WordPress X.X.X herunterladen“ herunterladen kannst.

Sichere dir die .zip-Datei und lege dir lokal irgendwo ab und extrahiere den Inhalt in deine lokale Entwicklungsumgebung. Der Ort wo es sich auf dem Computer befindet ist egal, das sei dann dir überlassen.

Schritt 3: Die WordPress wp-config-sample.php anpassen

In diesem Schritt müssen wir uns jetzt auch schon an das vermeintlich komplizierteste machen, was diese Anleitung zu bieten hat. Wir müssen jetzt dafür sorgen das WordPress, wenn wir das CMS später hochladen, eine Verbindung zu unserer erstellten Datenbank herstellen kann. Das tun wir, indem wir die wp-config-sample.php anpassen.

Zunächst öffnest du diese Datei mit einem Code-Editor deiner Wahl (bspw. Sublime Text 3). Wir interessieren uns jetzt ausschließlich für die Zeilen, 32, 38, 43 und optional auch 73 - 80.

In der Zeile 32, tauschen wir also „datenbankname_hier_einfuegen“ zu unserem Datenbank-Namen um. Nach Anpassung muss dann dort also etwas stehen wie:

define( 'DB_NAME', 'dev-meineDB' );

Mit der Zeile 38, und 43 tauschen wir dann noch den Platzhalter gegen den Datenbank-Nutzer und das ausgewählte Datenbank-Passwort.

Die Zeile 48 bestimmt auf welche Server die Datenbank liegt. Wenn die Datenbank auf demselben Server liegt, kann die Zeile auf „localhost“ bleiben, wenn sie extern gehostet wird, benötigt man meist eine andere Host-Adresse. Wenn du dir nicht sicher bist, belasse es erstmal auf localhost.

Schritt 3.1: Sicherheitsschlüssel generieren (optional)

WordPress bietet einen eigenen Sicherheitsschlüssel-Dienst an. Durch Aufruf der Seite: https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ erhältst du Unikate von Zeichenketten, die deinen persönlichen Schlüssel darstellen. Kopiere dir einfach alles auf der Seite und ersetzt die Zeilen 73 bis einschließlich 80 mit deinem Schlüssel.

Schritt 4: WordPress hochladen und ausführen

Der Großteil ist jetzt schon geschafft. Als nächstes musst du die Datei speichern.

Wichtig: Die Datei muss gespeichert werden und danach von wp-config-sample.php in wp-config.php umbenannt werden!

Danach lädst du den gesamten Inhalt des wordpress-Ordners über den zuvor angelegten FTP-Zugang auf denen Webserver hoch (alternativ auch Entwicklung im lokalen Server über XAMPP, oder MAMP).

Wenn alles fertig hochgeladen ist, rufst du einfach deine Website / deinen localhost auf und schon möchte WordPress mit dir einen Administrator Account anlegen.

Schritt 5: Finale WordPress Konfiguration

Im letzten Schritt musst du lediglich einen Titel für deine Website vergeben, Einen Benutzernamen für das Admin-Profil festlegen und eine E-Mail-Adresse hinterlegen.

Wenn du deine Seite bereits online entwickelst, empfiehlt es sich sehr die Checkbox ganz unten (Sichtbarkeit für Suchmaschinen) zu aktivieren, damit deine Seite nicht versehentlich von Suchmaschinen indexiert wird.

Jetzt fehlt nur noch ein Klick auf „WordPress installieren“ und innerhalb der nächsten 3-5 Sekunden ist es auch schon passiert. WordPress ist nun vollkommen installiert und du kannst dich in das Backend anmelden und anfangen deine Seite zu bauen!

Hat dir meine Anleitung gefallen, oder findest das sie gut lesbar, schnell nachvollziehbar und umsetzbar war? Dann teile das doch gerne mit anderen Interessierten, oder hinterlasse mir ein Like in den Sozialen Medien, würde mich freuen! :)

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